Unser Heimatdorf

Die Gemeinde Weilerbach


Allgemeines zur Ortsgemeinde und statistische Angaben
Die Ortsgemeinde Weilerbach als Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde ist in der regionalen Raumplanung als Grundzentrum ausgewiesen. Geographisch liegt sie im Westteil des Landkreises Kaiserslautern und ist durch Land- und Kreisstraßen gut an das regionale und überregionale Straßennetz angebunden.
In der Ortsgemeinde selbst sind Betriebe und Einrichtungen zur Versorgung der eigenen und auch der Wohnbevölkerung der Umlandgemeinden in ausreichendem Maße und in
fast allen Bereichen vorhanden. Die Gemeinde stellt eine Vielzahl von infrastrukturellen Einrichtungen jeglicher Art zur Verfügung. Durch die Gewerbegebiete West und Ost hat die Gemeinde in den letzten Jahren neben der geschaffenen Infrastruktur auch eine relativ große Anzahl gewerblicher Ansiedlungen ermöglicht, die eine ansehnliche Zahl von Arbeitsplätzen gebracht und der Gemeinde darüber hinaus durch Steuereinnahmen in erheblicher Höhe finanzielle Möglichkeiten geschaffen haben.
Parallel zu dem gewerblichen Bereich hat sich die Gemeinde auch um die Ausweisung von Wohnbauflächen bemüht, um einen weiterhin erkennbaren Bedarf abzudecken. Dies
geschieht aktuell in einem größeren Baugebiet an nordöstlichen Ortsrand, in dem Bauplätze für den Eigenbedarf bereitgestellt werden.
Im Bahnhofsbereich hat die Gemeinde in den letzten beiden Jahren mit einem erheblichen finanziellen Aufwand einen Dorfplatz mit multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten hergestellt, verbunden mit einer Teil-Neugestaltung des Straßenraumes der Hauptstraße.
Zu den Infrastruktureinrichtungen der Gemeinde gehört wesentlich das Bürgerhaus mit integrierter Bücherei und dem Reinhard-Blauth-Museum. Dort bestehen vielfältige Möglichkeiten für gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen.
Die Gemeinde bemüht sich aktuell intensiv um die Dorfentwicklung und ist in diesem Zusammenhang in das Städtebauförderprogramm Stadtumbau aufgenommen worden. Hierdurch wird sowohl eine öffentliche als auch eine private positive Entwicklung für die Gemeinde erwartet. Die Gemeinde wird durch den Grundstücksverkehr auch in diesem Sinne steuernd eingreifen.

Die Gemeinde verfügt über eine Gemarkung von rund 1600 ha; hiervon liegen im südlichen Gemarkungsteil ca. 600 ha im militärischen Schutzbereich des Munitionsdepots sowie des Flugplatzes, sind eingezäunt und insoweit für die Bevölkerung unzugänglich. Derzeit wird seitens der US-Streitkräfte auf dem eingezäunten Gemarkungsteil der Gemeinde Weilerbach der Neubau eines Hospitals betrieben.
Nach den vorliegenden statistischen Unterlagen sind weiterhin etwa 770 ha des Gemarkungsgebietes als Wald ausgewiesen, während 600 ha mit landwirtschaftlicher Nutzung bezeichnet und 170 ha der Ortslage zuzurechnen sind. Bei dem Rest handelt es sich um Wege bzw. sonstige Nutzungen.
Die Einwohnerzahl der Gemeinde ist nach rückl.ufigen Entwicklungen in den letzten Jahren aktuell jetzt wieder gestiegen. Zum 30.06.2016 sind jetzt insgesamt 4.720 Personen gemeldet. Im Vergleich zum Stand 30.06.2015 (4.695) bedeutet dies somit eine Steigerung um 25 Personen.
Von der genannten Gesamteinwohnerzahl sind zum gleichen Zeitpunkt 4.592 (Vorjahr = 4.566) Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Dies ist die maßgebliche Zahl für alle
Berechnungen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches.
Neben der meldepflichtigen Bevölkerung, wohnen in der Verbandsgemeinde weiterhin eine Vielzahl von Soldaten mit ihren Angehörigen, die in den umliegenden militärischen
Einrichtungen, primär im Flugplatzbereich Ramstein, stationiert sind. Außerdem sind auch Zivilpersonen wohnhaft, die zum Umfeld des Flugplatzes gehören. Die Ermittlung einer realistischen Zahl ist weiterhin schwierig. Maßgeblich sind jetzt nur noch die Angaben der Wohnungsämter.
Für das Jahr 2017 sind 1.024 Personen bestätigt, was im Vergleich zum Vorjahr (1.037 Personen) wiederum einen Rückgang darstellt. Die Zahl ist weiterhin kritisch zu sehen.
Die aktuell vorhandene Bevölkerung setzt sich aus 48 % männlicher Personen und 52 % weiblicher Personen zusammen. Bei den Religionszugehörigkeiten sind 42,9 % mit
evangelischer und 27 % mit katholischer Zugehörigkeit registriert. Bei 5,4 % sind sonstige Zugehörigkeiten verzeichnet und bei 24,7 % sind keine Angaben vorhanden bzw. sind sie ohne Religionszugehörigkeit.

91,6 % der gemeldeten Bevölkerung besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Der Rest verteilt sich auf insgesamt 61 sonstige Nationalitäten.
Die Schulsituation in der Gemeinde stellt sich so dar, dass die Verbandsgemeinde als Schulträger eine Grundschule vorhält, die als Ganztagsschule in Angebotsform gestaltet ist und die derzeit von 256 (Vorjahr: 251) Kindern besucht wird, hiervon 173 (Vorjahr: 170) Kinder direkt aus Weilerbach. Der Rest verteilt sich auf Kinder aus Gemeinden innerhalb und außerhalb der Verbandsgemeinde. Die Verbandsgemeinde hat die Schule in der Vergangenheit mehrfach bedarfsgerecht umgebaut. Eine weitere Baumaßnahme größeren Umfanges ist für das kommende Jahr geplant.
Für die nächsten Jahre ist für diese Grundschule von folgenden Einschulungszahlen auszugehen (= in Klammern nur Gemeinde Weilerbach):
2017 55 (42)
2018 59 (45)
2019 73 (56)
2020 72 (55)
2021 59 (45)
2022 69 (53)
In der Gemeinde befindet sich weiterhin die „Westpfalzschule Weilerbach“ (= Realschule plus) der Verbandsgemeinde, die derzeit von 65 (Vorjahr: 59) Kindern aus Weilerbach,
aufgeteilt auf die einzelnen Klassenstufen, besucht wird.
Der bisherige Bedarf an Kindertagesstätten ist in der Gemeinde derzeit mit insgesamt neun Gruppen sowie zwei Krippengruppen abgedeckt. Eine Krippengruppe sowie vier Gruppen werden in der Einrichtung der Prot. Kirchengemeinde betrieben. Weitere fünf Gruppen sowie eine Krippengruppe befinden sich im Kommunalen Kindergarten. Der Kindergarten ist von der Gemeinde nach Übernahme von der Katholischen Kirche in den letzten Jahren umgebaut, saniert und bedarfsgerecht erweitert worden. Im Dezember 2016 besuchen 89 Kinder die Prot. und 107 Kinder die kommunale Kindertagesstätte.
Der aktuelle Bedarfsplan des Landkreises weist einen zusätzlichen Bedarf an Plätzen aus, der voraussichtlich durch einen weiteren Neubau zu erfüllen ist.

Die Gemeinde betreibt innerhalb ihres Gemeindegebietes die Stromversorgung in eigener Regie. Das EVU der Gemeinde wird als Eigenbetrieb mit entsprechendem eigenen Wirtschaftsplan geführt. Die in der Gemeinde vorhandene flächendeckende Erdgasversorgung wird durch die Pfalzgas betrieben. Eine Nahwärmeversorgung besteht für den Bereich des Neubaugebietes „Am Palmenkreuz“ in Trägerschaft der Pfalzwerke.

Baugebiete seit 1950

ORTSBAU, ORTSPLANUNG / Baubeginn ca.

Aufbaugebiete „Schwarzweiher, rechtes Falltor“ 1950
Aufbaugebiete „Falltor, Hinter der Kiche, Ehwasen und Palmenkreuz 1950
Bebauungsplan „Rechtes Falltor“ 1950
Bebauungsplan „Falltor“ 1951
Bebauungsplan „Hinter der Kirche/Weidengarten“ 1952
Bebauungsplan „Weidengarten“ 1953+1964
Aufbaugebiet „Busenwiesen 1955
Aufbaugebiet „Schelmental“ 1957
Bebauungsplan „Ehwasen 1959
Bebauungsplan „Im Schelmental“ 1961
Bebauungsplan „Schellenberg“ 1967
Bebauungslan „Spitzäcker“ 1970
Bebauungsplan „Am Palmenkreuz“ 1972
Bebauungsplan „Naßerde,Kurze Schemeln, Schwarzhübel“ 1972
Bebauungsplan „Naßerde“ 1972
Bebauungsplan „Hetzmannsborn“ 1973
Bebauungsplan „SO Ortsmitte“ 1973
Bebauungsplan „Nasserde“ 1973
Bebauungsplan“In den Schemeln“ 1975
Bebauungsplan „Nasserde mit Erweiterung“ 1979
Bebauungsplan „Hetzmannsborn“ 1980
Bebauungsplan „In den Schemeln mit Erweiterung“ 1983
Bebauungsplan „In den Brunnenwiesen“ 1988
Bebauungsplan „ARS Schellenbergerstrasse“ 1989
Bebauungsplan „Im Ehwasen“ 1989
Bebauungsplan „Gewerbegebiet Weidengarten“ 1990
Bebauungsplan „ARS Samuelshof“ 1990
Bebauungsplan „Am Kreuz“ 1990
Bebauungsplan „Auf dem Immel“ 1991
Bebauungsplan „Steinbruch jetzt Weilerbacher Wäldchen“ 1993
Bebauungsplan „Lehmenkaut“ 1993
Bebauungsplan „Schellenberg II“ 1994
Bebauungsplan „ARS Hohlstrasse“ 1997
Bebauungsplan „Am Hochrain“ 1999
Bebauungsplan „In den Sensmannswiesen“ 2000
Bebauungsplan „Am Palmenkreuz“ 2002
Bebauungsplan „Schellenberger Höfe“ 2003
Bebauungsplan „Busenhübel I“ 2006
Bebauungsplan „Alter Bahnhof“ 2009
Bebauungsplan „SO Freiflächenvoltaik“ 2010
Bebauungsplan „Schönweiler“ 2013